hahnfoto-Rezepte-Champagnertorte

Schaumweintorte

Schaumweintorte (Rezept (mit Bildern) zum Downloaden befindet sich unten auf der Seite!)

Nach einem Rezept von Oma Mathilde

Zutaten für eine Torte:
Für den Boden:
3 Eier
80g Zucker
200g gemahlene Mandeln
1 Msp. Backpulver
200g dunkle Schokolade (70% Kakao)
1 Dose Tortenpfirsiche als Belag für den Boden
Für die Creme:
500mL Champagner oder Sekt
2 Puddingpulver/Dessertcreme mit Pfirsich-Maracuja Geschmack
600mL Sahne
6 Blatt Gelatine
3 Sahnesteif
3 Vanillezucker
Pistazien zur Dekoration

Zubereitung der Torte:
Die Torte muss über Nacht kühl gestellt werden.

Für den Boden zunächst die Schokolade raspeln. In einer Rührschüssel Zucker und Eier schaumig schlagen. Langsam Schokolade, gemahlene Mandeln und das Backpulver unterrühren. Eine runde Kuchenform mit Backpapier auslegen und ordentlich mit Butter einfetten.

Bei 180°C Ober- und Unterhitze 30min backen.

Den ausgekühlten Boden aus der Form nehmen, Backpapier entfernen und wieder in die Backform geben.

Mit den Tortenpfirsichen belegen und zur Seite stellen.

Für die Creme wird zunächst die Sahne in drei Schritten sehr fest aufgeschlagen: jeweils 200mL Sahne mit einer Packung Sahnesteif und Vanillezucker steif schlagen. Die Portionen solange kühl stellen.

Danach den Sekt in ein Rührgerät geben und mit dem Pfirsich-Maracuja-Puddingpulver (wie auf der Packung beschrieben) aufschlagen.

Die 5 Blatt Gelatine in etwas Wasser aufweichen (Handhabung wie auf der Packung beschrieben) und langsam zu der Pfirsich-Maracuja-Creme geben. Sahne danach zügig unterheben.

Die Creme auf dem Tortenboden und den Pfirsichen verteilen. 

Pistazien rösten und erkaltet auf die Kuchencreme geben.

Über Nacht kalt stellen.

Wissenswertes rund um die Zutaten

Schokolade:
Schokolade gibt es schon sehr lange. Schon 1500 Jahre vor Christus wurden die ersten Kakaobäume angepflanzt. Ab 600 nach Christus kultivierten die Mayas Kakao. Für uns heute von Bedeutung ist die Eroberung Amerikas, denn die Azteken tranken zu dieser Zeit „xocolatl“, ein kakaohaltiges Getränk, von dem sich der heutige Name Schokolade ableitet. Die spanischen Eroberer brachten nach der Eroberung Amerikas das belebende Getränk mit an den spanischen Hof.

Da es sich bei der „xocolatl“ um nichts anderes handelte als Kakao-Wasser mit Vanille und Cayennepfeffer, schmeckte sie den Eroberern nicht. Wohl bemerkten sie die vitalisierende und stärkende Wirkung, so dass sie die Zutaten mit an den spanischen Hof brachten. Dort verbesserten die Köche am königlichen Hof die Rezeptur und den Geschmack, indem sie Zucker, Milch und Wein ergänzten. Erst Anfang des 17. Jahrhunderts wurde das Getränk in anderen europäischen Ländern verbreitet.

In Deutschland zunächst als Heil- und Stärkungsmittel in Apotheken verkauft wurde es später, allerdings mit abgewandelter Rezeptur, an wohlhabende Deutsche als Genussmittel verkauft. Als weitere Zutaten dienten Milch, Eier und Wein. Erst um 1800 begann die maschinelle Produktion, so dass immer mehr Menschen in den Genuss der Schokolade kamen.

Heute verzehrt jeder Deutsche etwa 11kg Schokolade pro Jahr.

Schokolade besteht zum Großteil aus Kakaomasse. Darüber hinaus sind die weiteren Hauptzutaten Fett und Zucker. So dass rund 100g Schokoladengenuss etwa 500-600kcal liefern. Mit 100g werden also ¼ des täglichen Kalorienbedarfs gedeckt.
Zu den weiteren Inhaltsstoffen – vor allem dunkler Schokolade, mit einem hohen Kakaoanteil – zählen:
Theobromin, ein Alkaloid, das wie das Coffein anregend und stimulierend wirkt;
Tryptophan, eine Aminosäure, die im Organismus zu Serotonin wird (ein natürliches Antidepressivum);
Mineralstoffe (Kalium, Eisen, Phosphor, Calcium);

Die weiteren Inhaltsstoffe des Kakaos wirken herzprotektiv, da sie den Anteil von Antioxidantien im Blut erhöhen. Kakao wirkt auch blutdrucksenkend. Der moderate Verzehr von Bitterschokolade mit einem hohen Kakaoanteil ist ernährungsphysiologisch sinnvoll.

Champagner:
Der Champagner, angebaut in der Provinz Champagne, ist der weltweit bekannteste Schaumwein. Seinen besonderen Rang verdient sich der Champagner durch seine reglementierten Vorschriften von Anbau bis Abfüllung.
Champagner wird hergestellt aus drei möglichen Rebsorten: Pinot Noir, Pinot Meunier und Chardonnay. Meist wird der Champagner aus einem Cuvée dieser drei Rebsorten gewonnen.
Nur Weine aus dem Anbaugebiet der Champagne dürfen zu Champagner weiterverarbeitet werden. Dabei ist die Flaschengärung als Produktionsprozess zwingend erforderlich.

Kein anderer durch Flaschengärung hergestellter Schaumwein darf Champagner genannt werden, das wurde schon im Versailler Vertrag 1919 anderen Ländern untersagt. Heute verbietet es das deutsche Lebensmittelrecht. Andere Schaumweine heißen dann Crémant, Spumante, Cava oder Perlwein, die günstiger sind dennoch geschmacklich an Champagner heranreichen können.

Download als pdf: Schaumweintorte

Share
0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.