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Kokos-Kürbissuppe

Kokos Kürbissuppe (Rezept (mit Bildern) zum Downloaden befindet sich unten auf der Seite!)

Zutaten für 4 Personen
1 mittelgroße Zwiebel
1 kleine Peperoni
650g Hokkaido Kürbisfleisch
4 kleine Hokkaido Kürbisse als Suppenschale
2 Scheiben Ingwer
600mL Gemüsebrühe
400mL Kokosmilch
2 EL Olivenöl
2 Knoblauchzehen, ungeschält
1 unbehandelte Zitrone
Curry nach Geschmack
Salz
Pfeffer
2 große Kartoffeln
4-8 Garnelen
4 Spieße
Chilifäden zur Dekoration

Zubereitung der Kürbissuppe
Vorbereitung:
Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden.
Peperoni waschen und in feine Ringe schneiden. Wer es nicht so scharf mag entfernt vorher die Kerne und das Fruchtfleisch.
Den größeren Kürbis gründlich waschen, halbieren, Fruchtfleisch entfernen und in mundgerechte Stücke schneiden.
Kartoffeln schälen und ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden.
Ingwer schälen und mit einer Reibe fein reiben.
Garnelen waschen, schälen und bei Bedarf den Darm entfernen.
Bei den vier Kürbissen, die als Suppenschale dienen, den Deckel abschneiden und an der unteren Seite den Boden etwas abschneiden, so dass der Kürbis festen Stand hat. Dann den Kürbis vorsichtig aushöhlen, so dass ein Gefäß entsteht.
Kochen:
Kürbisfleisch, Peperoni, Zwiebeln, Kartoffeln und Ingwer in Olivenöl andünsten. Dann mit Gemüsebrühe aufgießen und für 20min. bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
Suppe pürieren und anschließend durch ein Sieb passieren.
Garnelen in Olivenöl und Knoblauch anbraten. Mit Zitronenschale, Pfeffer und Salz würzen. Fertige Garnele auf den Spieß ziehen.
Suppe würzen, Kokosmilch dazu geben und erwärmen. Mit Pfeffer, Salz und Curry abschmecken.

Servieren:
Suppe in die ausgehöhlten Kürbisse füllen. Garnelenspieß darauf drapieren und Garnele mit Chilifäden dekorieren.


Wissenswertes rund um die Zutaten

Kürbis:
Der Kürbis stammt ursprünglich aus Südamerika und gehört zu der Familie der Kürbisgewächse zu denen auch Melonen und Gurken zählen.
Es gibt derzeit rund 800 Kürbisarten, die sich in Farbe, Form, Größe und Geschmack unterscheiden.
Nur fünf Arten werden vom Menschen kultiviert und dienen als Nutzpflanze. Wiederum nur drei Arten davon werden häufig verzehrt: der Speisekürbis- oder auch Riesenkürbis, der Moschuskürbis und der Gartenkürbis.
Der Riesenkürbis wird entweder in Scheiben verkauft oder als Halloweenkürbis ausgehöhlt. Letzteres findet häufiger Verwendung, da dieser Kürbis geschmacklich nicht sehr überzeugend ist.
Zu der Familie der Moschuskürbisse zählt der Butternusskürbis, der wegen seiner Form an eine Birne oder Keule erinnert. Das Besondere an dem Butternusskürbis – so sagt es der Name schon – ist der buttrig-nussige Geschmack. Er besitzt zudem einen hohen Fruchtfleischanteil.
Ebenfalls zu der Familie der Moschuskürbisse zählt der Muskatkürbis, bekanntester Vertreter hierbei ist der Hokkaido. Dieser besticht nicht nur durch seinen Geschmack und seine kräftige Farbe, sondern auch durch seine ideale Verarbeitungsmöglichkeit, denn er kann als einziger Kürbis mit Schale verzehrt werden.
Zur Familie der Gartenkürbisse gehören die Zierkürbisse und Sommerkürbisse, deren bekannteste Vertreter sind u.a. die Zucchini und der Spaghettikürbis. Sie werden, wie Ihr Name schon aussagt, im Sommer geerntet.

Ernährungsphysiologisch zählt der Kürbis zu den energiearmen Nährstofflieferanten. Sein hoher Gehalt an Provitamin A (= ß-Carotin) und Kalzium machen ihn bei geringem Kaloriengehalt zu einem idealen Lebensmittel.

Tipps für den Kürbisgebrauch:
Kürbisse sollten im Verhältnis zur Größe schwer sein, dann ist der Gehalt an Fruchtfleisch höher als der Kernanteil.
Winterkürbisse werden reif geerntet. Ihre Schale ist hart und man erkennt es durch Klopfen, denn reife Kürbisse klingen hohl.
Unversehrte Kürbisse sind bis zu einem halben Jahr lang lagerungsfähig.

Kokosnuss und Kokosmilch:
Die Kokosnuss ist ein Schalenobst und gehört nicht wie der Name eventuell vermuten ließe zu den Nüssen, sondern zu der Familie der Steinfrüchte. Schalenobst ist die Bezeichnung für Nüsse und Kerne, bei denen nur der Fruchtkern für den Menschen verzehrbar ist.
Ernährungsphysiologisch sind Nüsse im Allgemeinen gute Nährstoff- und vor allem Energielieferanten. Die Kokosnuss zählt, neben Cashewnuss und Erdnuss zu den fettärmeren Nüssen. Kokosnüsse werden industriell meist zu Ölen, Fetten oder Kokosmilch weiterverarbeitet.

Bei der Kokosmilch handelt es sich um das zerriebene, gepresste und pürierte Kokosfleisch, nicht etwa nur um den Saft der Kokosnuss. Der Fettgehalt der fertigen Kokosmilch liegt bei 15-20%. Wenn Kokosmilch ein paar Tage steht, setzt sich oberhalb eine cremige Schicht ab. Diese Creme wird dann auch als Kokossahne im Einzelhandel verkauft.
Kokosmilch wird vor allem in der asiatischen Küche verwendet und ist als Kokoscreme Grundlage für viele Cocktails.

Tipp für die richtige Verwendung einer ganzen Kokosnuss:
Wer eine Kokosnuss knacken möchte, sollte zum öffnen folgender Maßen vorgehen:
Man benötigt zwei Nägel, die in die zwei der drei Augen (=Keimlöcher) hineingestochen werden. Die Nägel werden anschließend wieder entfernt und die Milch in einem Gefäß aufgefangen. Die Kokosnuss wird anschließend mit festem Griff gehalten und dann mit einem Hammer aufgeschlagen. Das Fruchtfleisch der Kokosnuss schmeckt sehr aromatisch und sättigt ideal.

Download als pdf: Kokos Kürbissuppe

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