hahnfoto-Rezepte-Weihnachten-2013

Weihnachtsschmaus

Weihnachtsschmaus (Rezept (mit Bildern) zum Downloaden befindet sich unten auf der Seite!)

Zutaten für 4 Personen

Spekulatiustiramisu:
250mL Schlagsahne
250g Mascarpone
250g Quark
90g braunen Zucker
400g Spekulatius
2 Päckchen Vanillezucker
250g gefrorene Himbeeren
Backkakao

Marzipan-Mandel-Rollen:
1 Strudelteig
1 Paket Marzipanrohmasse
1 Paket gehackte Mandeln
Eine Prise Zimt
Etwas flüssige Butter

Mango-Passionsfrucht-Minze-Salat:
1 reife Mango
3 Passionsfrüchte
frische Minzblätter
3 EL Limettensaft
1 EL braunen Zucker

Spekulatiustiramisu:
Schlagsahne fest schlagen. Danach Mascarpone, Quark, Zucker und Vanillezucker einrühren.
In kleine Dessertgläser den Boden zuerst mit zerbröseltem Spekulatius, dann mit Himbeeren, dann mit Creme schichten. Gleiches wiederholen, so dass die letzte Schicht Creme ist. Diese dann mit dem Kakaopulver bestreuen.

Marzipan-Mandel-Rollen:
Den Strudelteig in 20cm große Quadrate schneiden, diagonal halbieren (zwei Dreiecke entstehen) und mit flüssiger Butter bestreichen.
Marzipan raspeln und mit den gehackten Mandeln und einer Prise Zimt verkneten.
Die Masse vorsichtig darauf verteilen und anschließend die Dreiecke von der breiten Seite her zu dünnen Stangen aufrollen, dabei die Seiten etwas einschlagen. Auf Backpapier bei 200°C im Backofen goldbraun backen.

Mango-Passionsfrucht-Salat:
Das Mangofruchtfleisch links und rechts am Stein entlang abschneiden. Das gelbe Fruchtfleisch rautenförmig einschneiden und in eine Schüssel geben. Die Passionsfrüchte halbieren, die Kerne herauslösen und mit der Mango mischen.
Die Minzblätter waschen, trocken tupfen und fein schneiden. Den Limettensaft und den Zucker mit der Minze verrühren und unter die Früchte mischen.
Wissenswertes rund um die Zutaten

Mango – Exotik pur (auch beim aufschneiden):
Eine Mango schmeckt am besten, wenn sie reif ist. Eine Mango ist dann genussreif, wenn sie gut riecht und die Schale leicht nachgibt. Unreife Mangos reifen zuhause nach, dürfen aber nicht im Kühlschrank gelagert werden, da sich sonst die Schale braun verfärbt und das Aroma verflüchtigt. Mangos bestechen, aus ernährungsphysiologischer Sicht, durch ihren hohen Anteil an Provitamin A. Die Mango wird in Süd- und Mittelamerika, Asien und Südafrika kultiviert.

Küchentipp: Mango richtig schneiden
Die Mango wird links und rechts vom Kern mit einem scharfen Messer geteilt. So entstehen drei Teile. Im mittleren Teil befindet sich dann der Kern.
Die beiden übrigen Hälften jeweils mit der Fruchtfleischseite in die Hand legen und mit einem scharfen Messer kleine Würfel einschneiden. Die Hälften von der Schalenseite mit den Daumen eindrücken, so dass die Fruchtfleischwürfel vorgewölbt werden. So kann das Fruchtfleisch mit einem Messer leicht von der Schale entfernt werden.

Verzehrtipp: Mango unbedingt schälen
Auch wenn Ernährungswissenschaftler immer dafür plädieren, die Schale mitzuessen, da die wichtigen Vitamine und Mineralstoffe direkt unterhalb der Schale liegen, sollte dies bei der Mango vorsichtshalber vermieden werden. Denn der milchig-gelbliche Saft der Mango, der sich auf Blättern, Fruchtschale, Stamm und den Blüten der Mango befindet, kann zu allergischen Reaktionen führen. Bei Vertretern der Sumachgewächse (zu denen die Mango gehört), ist dies eine bekannte Erscheinung. Die allergische Reaktion wird verursacht durch ein Glucosid (Mangifern), das sich im Saft befindet. Typische Symptome sind: Schwellungen an den Augenlidern und anderen Körperstellen.
Daher die Mango vor Verzehr nicht nur schälen sondern auch gründlich waschen.

Marzipan:
Marzipangenuss war früher ausschließlich den Reichen vorbehalten. Denn der verwendete Rohrzucker wurde teuer importiert. Nachdem hierzulande im 19Jh aus Zuckerrüben Zucker gewonnen wurde, konnte der Marzipangenuss mehr Menschen glücklich machen.
Die Marzipanherstellung erfolgt in zwei Arbeitsschritten. In dem ersten Schritt wird die Rohmasse hergestellt. Dabei werden gemahlene Mandeln mit verschiedenen Zuckern (Puderzucker, Sorbit und Invertzucker) verknetet. Durch Röstung bei >100°C bekommt die Masse ihr Aroma. Diese Rohmasse darf höchstens 35% zugesetzten Zucker, 17% Wasser und mindestens 28% Mandelöl enthalten.
Im zweiten Schritt wird die Rohmasse mit Rosenwasser und Puderzucker weiterverarbeitet. Insgesamt entscheidet der zugesetzte Anteil an Puderzucker über die Qualität des Endproduktes. Edelmarzipan muss mindestens zu 70% Rohmasse enthalten. Spitzenprodukte enthalten sogar bis zu 90% Rohmasse im Endprodukt.

Spekulatius:
Hierzulande ist Gewürzspekulatius das Weihnachtsgebäck schlechthin. Es besteht aus einem einfachen Mürbeteig der mit Nelken, Kardamom, Zimt, Mandeln und Muskatnuss veredelt wird.
Aus der Tradition her wird der Spekulatiusteig in geschnitzte Holzformen gepresst, herausgelöst und gebacken.
Aufgrund der mürben Konsistenz lässt sich Spekulatius nicht nur zu Kaffee und Tee genießen, sondern auch ideal weiter verarbeiten.

Was ist auf dem Spekulatiusgebäck zu sehen?
Das hat sich sicher jeder schon mal gefragt. Die Geschichte dahinter zeigt, dass das Weihnachtsgebäck mehr zu bieten hat.
Der Name Spekulatius stammt (genau weiß man es nicht) entweder von dem Heiligen Nikolaus mit seinem Beinamen Spekulator, aus dem griechischen von episcopus (= Aufseher/Bischof). Oder der Name leitet sich von dem lateinischen Wort Speculator (=Späher/Beobachter) ab, woraus in der Sinndeutung Nikolaus zum „Beobachter“ der Kinder wurde.

Aus der Tradition heraus, erzählen die Bilder die Geschichte des heiligen Nikolaus.
So ist der Nikolaus in den verschiedensten Gestalten zu finden: Als Kiepenmann, als St. Nikolaus auf dem Pferd usw.. Der überwiegende Teil aber sind Motive aus der bäuerlichen Welt, alte Männer, tanzende Paare, Reiter, Tiere und Fachwerkhäuser und Früchte.
Leider hat sich auch die Spekulatiusproduktion verändert, so werden heute zumeist Motive verwendet, die aus der Spielzeugindustrie kommen und möglichst viele Kunden ansprechen sollen.

Download als pdf: Weihnachtsschmaus

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