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Ravioli mit Salbeibutter

Ravioli mit Salbeibutter (Rezept (mit Bildern) zum Downloaden befindet sich unten auf der Seite!)

Zubereitungszeit 30-45min.

Zutaten für 4 Personen:
Für den Teig:
400g Dinkelmehl
3 Eier
Etwas Wasser

Für die Füllung:
250g TK Blattspinat
250g Ricotta
2 Eigelbe
Salz
Pfeffer
Muskat
60g Parmesan

Für die Salbeibutter:
35g Butter
Salbei, frisch (Menge nach Geschmack)
1-2 Zehen Knoblauch
1 mittelgroße Zwiebel
Parmesan (Menge nach Geschmack)

Zubereitung
Für den Teig:
Das Mehl in eine große Schüssel füllen, in die Mitte eine Mulde drücken. Die Eier und etwas Wasser hinzugeben. Die Zutaten mit den Händen rasch zu einem glatten Teig verarbeiten. In ein feuchtes Tuch einschlagen und 20 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Für die Füllung:
Während der Teig ruht den TK-Spinat aufwärmen und aufkochen lassen. Unbedingt danach durch ein Sieb abtropfen lassen, da der Spinat sonst zu nass ist. Dabei dann den Spinat abkühlen lassen.
Ricotta, Eigelbe und Spinat miteinander verrühren. Salzen, pfeffern und mit Muskat abschmecken. 60g Parmesan zufügen und alles miteinander zu einer sämigen Masse verrühren.

Ravioli zubereiten:
Den Teig mit einer Nudelmaschine oder mit einem Nudelholz dünn ausrollen.
Mit einem Ravioli-Former o.ä. die Ravioli kreisrund ausstechen und eine Walnussgroße Menge der Füllung in die Mitte des Teiges setzen. Dann mit dem Ravioliformer zusammen drücken.

Tipp für alle, die keinen Ravioliformer zuhause haben. Ravioli gelingen auch per Hand:
Auf eine Hälfte des Teiges im Abstand von 4 cm Walnussgroße Kügelchen der Füllung setzen. Die andere Hälfte des Teiges darüber legen und in den Zwischenräumen andrücken.
Mit einem Teigrad kleine Vierecke ausrädeln.

Kochen:
Wasser mit reichlich Salz zum Kochen bringen, die Ravioli darin portionsweise 5-7 Minuten garen.

Finish:
Die Butter in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch und Zwiebeln gehackt hinzufügen und dann die fertigen Ravioli darin anbraten. Pfeffern und salzen, geschnittene Salbeiblätter hinzugeben und alles vermengen. Mit Parmesan bestreuen.

Wissenswertes rund um die Zutaten

Warum es sich lohnt Nudeln selber zu machen:
Sie werden sehen, Nudeln selbst zu machen ist gar nicht so schwer. Also nur Mut! Denn mit unserer visuellen Rezeptanleitung gelingen Ravioli sicher. Am besten macht man die ersten Nudeln zu zweit, denn vier Hände sind hierbei besser als zwei!
Und ganz sicher ist Ihnen in jedem Fall der große Auftritt vor Ihren Gästen, wenn sie die individuellen Kunstwerke genießen.

Ab und zu lohnt es sich Eiernudeln selbst zu machen und die Zeit zu investieren. Insbesondere dann, wenn man wissen möchte, was im Produkt drin ist.
In den deutschen Supermärkten gibt es eine Vielzahl verschiedener Eier-Nudeln. Tortellini, Ravioli, Teigtaschen, Bandnudeln, …, das Angebot ist so vielfältig wie der Geschmack jedes einzelnen Kunden. Leider ist die Qualität der verwendeten Zutaten meines Erachtens nicht transparent genug. Ich überprüfe bei fast jedem Supermarktbesuch die Zutaten der Teigwaren. Und leider kann ich in den seltensten Fällen sehen, welchen Ursprung die verwendeten Eier haben. Mich würde doch interessieren, ob es sich bei den Eiern um Bioeier, Freilandeier, Eier aus Bodenhaltung oder sogar um importierte Käfigeier handelt. Zwar ist die Käfighaltung seit Januar 2009 in Deutschland verboten, doch landen über Umwege viele Käfigeier auf den deutschen Tischen.
Bei meinem Frisch-Ei-Kauf entscheide ich mich – aus Überzeugung – grundsätzlich für Bioeier und bin froh, dass ich das für mich so entscheiden kann. Wenn ich allerdings Produkte kaufe, die Ei enthalten, so ist der Produzent nicht verpflichtet anzugeben, aus welcher Legehennenhaltung er die Eier bezieht.
Der Produzent entscheidet sich nicht selten zu Gunsten seines finanziellen Vorteils für importierte Eier aus Käfighaltung. Diese sind günstiger als Eier aus Boden- oder Freilandhaltung deutscher Bauern.
Wenn ich nun Nudeln selber zubereite, kann ich diese mit gutem Gefühl genießen.

Salbei:
Salbei gehört zur Familie der Lippenblüter. Er ist eines der Kräuter, die zwar aus dem Mittelmeerraum kommen, aber auch in unseren heimischen Gärten prachtvoll wachsen. Salbei ist nicht nur eine Freude für den menschlichen Gaumen, sondern er zieht wegen seiner wunderschönen lilafarbenen Blüten auch viele Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an.
Salbei wirkt als Heilkraut anregend auf die inneren Organe und zudem desinfizierend und bakterizid, so dass er als Allheilmittel zahlreicher Erkrankungen eingesetzt werden kann. Hauptsächlich aber eingesetzt wird er bei Halsschmerzen und Halsentzündungen.
Kulinarisch vielfältig, v.a. in der italienischen Küche eingesetzt, würzt er die Speisen auf sehr ansprechende Weise. Unseren Ravioli gibt er den besonderen Pfiff.

Download als pdf: Ravioli mit Salbeibutter

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