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Italienische Pizza

Italienische Pizza (Rezept (mit Bildern) zum Downloaden befindet sich unten auf der Seite!)

Das Rezept für „Margherita al filetto“
Arbeitszeit: ca. 20min
Ruhezeit optional: 30min-24h

Zutaten für ein Backblech:
Zutaten für den Hefeteig (Zutaten des Hefeteigs reichen für vier Bleche)
240g Dinkelmehl (ab Typ 630) + etwas Mehl zum bemehlender Arbeitsfläche
125mL lauwarmes Leitungswasser
5mL Olivenöl
5g Salz (mit Jod und Folsäure)
1 Prise Zucker
½ Paket frische Hefe
Zutaten für die Tomatensoße
80g passierte Tomaten
1 Prise Pfeffer
1 Prise Salz
1 Prise Zucker
Etwas gepresster Knoblauch (nach Geschmack)
Zutaten als Belag:
1 Hand voll Cocktailtomaten
1 Büffelmozzarella (=125g)
1 Hand voll Basilikum
1 gepresste Zehe Knoblauch, in Olivenöl konserviert
Getrockneter Oregano

Vorbereitung des Hefeteigs:
Die Hefe in dem lauwarmen Wasser auflösen. Zucker, Salz und Olivenöl dazu geben und alle Zutaten gut verrühren.
Auf eine Arbeitsfläche einen Mehlberg geben und eine kleine Mulde darein drücken. Die Flüssigkeit langsam hineinfüllen und alles zu einem Teig rund kneten.
An einem warmen Ort mindestens 30min gehen lassen. Wichtig dabei, ein warmfeuchtes Küchentuch zum Abdecken darauflegen, damit der Teig nicht antrocknet.
Danach den Teig entweder direkt verarbeiten oder über Nacht im Kühlschrank reifen lassen.

Zubereitung:
Den Ofen auf max. Temperatur (250°C oder mehr) Ober- und Unterhitze einstellen.
Die Tomaten und den Basilikum gründlich waschen. Den Mozzarella mit den Händen grob zerreißen. Die Tomaten nur halbieren, den Basilikum abzupfen.
Den Knoblauch schälen und pressen und dann mit Olivenöl übergießen. Wer mag, kann noch eine Prise Chiliflocken und grobes Meersalz dazugeben.
Für die Tomatensoße die Zutaten zusammen mischen und verrühren.
Den Hefeteig aus dem Kühlschrank holen und ausrollen.
Auf ein bemehltes Backblech geben und mit der Tomatensoße bestreichen. Dabei etwa 1cm Rand frei lassen.
Dann das Blech in den Ofen in die oberste Schiene schieben und bei 250°C ca. 5min. anbacken.
Danach das Blech herausnehmen und mit den filetto-Zutaten (Tomate-Mozzarella-Basilikum) belegen und erneut in den Ofen schieben, diesmal auf die unterste Schiene. Wieder für ca. 5min bei 250°C goldbraun backen.
Aus dem Ofen nehmen, direkt mit Oregano bestreuen und etwas Knoblauch-Olivenöl darüber träufeln. Fertig!

Hintergrundinformationen:

Herkunft der Pizza:
Die Erfindung der heute allseits beliebten Pizza Margherita (belegt mit Tomate und Käse) ist vermutlich auf das Jahr 1889 in Neapel zurückzuführen. In diesem Jahr besuchte der König Umberto mit seiner Frau Margharitha Neapel. Pizza gehörte in dieser Zeit zu den Speisen der armen Leute, so dass es für den Adel nicht standesgemäß war, Pizza zu verzehren. Der Pizzabäcker Raffaele Esposito wurde allerdings beauftragt, für den König und seine Frau, eine Pizza ins Schloss zu liefern. Patriotisch, wie dieser Pizzabäcker war, belegte er die Pizza mit Tomaten, Mozzarella und Basilikum – den Nationalfarben Italiens. Er gab der Pizza dann auch den berühmten Namen, basierend auf dem Namen der Königin Margharitha.
Erstmals wurde in der Antike, um das Jahr 800 v.Chr., durch die Etrusker ein Fladenbrot gebacken. Ein simpler Hefeteig, der auf dem offenen Feuer gebacken wurde. Um das Jahr 200 v.Chr. besetzen Etrusker Italien und so wurde diese Brotrezeptur erstmals in Italien zubereitet

Nährwerte:
100g Pizza Margherita, belegt mit Mozzarella, Tomaten und Basilikum hat ca. 250kcal/1044kJ.
Ein Blech entspricht zwei Portionen. Pro Portion werden rund 480kcal/2000kJ berechnet.

Verwendung von Jodsalz mit Fluorid plus Folsäure:
Die Verwendung von Jodsalz mit Fluorid plus Folsäure, ist aus ernährungsphysiologischer sehr Sicht empfehlenswert. Durch den Zusatz von Folsäure, ein Vitamin der B-Reihe, wird ein wichtiger Beitrag zur Steigerung der Folsäurezufuhr in der Ernährung geleistet. Eine ausreichende Zufuhr von Folsäure trägt zum Schutz des menschlichen Herz-Kreislaufsystems bei. Folsäure senkt direkt den Homocysteinspiegel im Blut. Ist im Blut zu viel Homocystein nachweisbar, so erhöht sich die Gefahr für einen Herzinfarkt und Angina pectoris. Darüber hinaus steigt auch die Gefahr am plötzlichen Herztod zu sterben.
Auch zu Beginn einer Schwangerschaft ist Folsäure ein wichtiges Vitamin, das am Aufbau des fetalen Neuralrohrs beteiligt ist. Schwangere, die bis zur vierten Schwangerschaftswoche einen Mangel an Folsäure haben, erhöhen das Risiko der Entstehung einer Spina bifida ihres Kindes. So sollte jede Frau mit Kinderwunsch schon in der Planungsphase Folsäure supplementieren.
In 2g Salz sind 200 Mikrogramm Folsäure enthalten.

Bedeutung der Verwendung von Dinkelmehl:
Dinkel oder auch Fesen, Schwabenkorn, Spelt, Spelz oder Vesen ist eine Weizenart. Weizen wird hierzulande in größeren Mengen angebaut, da dieser ertragreicher ist als der Dinkel.
Dinkel zeichnet sich durch einen nussig-würzigen Geschmack aus. Obwohl der Dinkel eine Weizenart ist, wird er von Menschen mit einer Weizenunverträglichkeit oftmals besser vertragen.
Neben der Mehlsorte ist auch der Ausmahlungsgrad des Mehles ein entscheidendes Qualitätsmerkmal. Je höher die Typ Bezeichnung (Typ 405, 550, 630, 1050, …) desto höher der Ausmahlungsrad. Das bedeutet, dass vom gesamten Korn mehr im fertigen Endprodukt vorhanden ist. Das Mehl wird nicht nur dunkler, es enthält auch mehr Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Ballaststoffe. Diese sind wichtige Inhaltsstoffe, die zu einer gesunden Ernährung beitragen.

Warum empfiehlt sich die Verwendung von Büffelmozzarella?
Mozzarella stammt aus dem italienischen und bedeutet so viel wie abschlagen/abschneiden mit der Hand. Bei der Herstellung wird der Mozzarella von Hand vom großen Käselaib zu kleinen Kugeln abgetrennt.
Büffelmozzarella wird aus Wasserbüffelmilch hergestellt. Der Büffelmozzarella ist geschmacklich und qualitativ nicht mit dem bekannteren, geschmacksneutralen, preiswerteren Kuhmilchmozzarella zu vergleichen. Vor allem der Geschmack ist feiner und intensiver und von der Konsistenz weicher und vollmundiger.
Um als Verbraucher sicher zu sein, dass der originale Büffelmilchmozzarella gekauft wird, sollte auf der Verpackung „Mozzarella di Bufala Campana“ stehen. Damit sind Herkunft und Herstellungsort dieses besonderen Mozzarellas gemeint. Von der europäischen Union wird das Logo „g.U.“ verliehen. Es belegt, dass Verarbeitung und alle Produktherstellungsprozesse in diesem speziellen Gebiet stattgefunden haben. Ein echtes Qualitätsmerkmal.
Weitere Beispiele für die geschützte Ursprungsbezeichnung sind Champagner und Fetakäse.

Download als pdf: Italienische Pizza

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