Paprika-Suppe

Gelbes und rotes Paprikasüppchen

Gelbes und rotes Paprikasüppchen (Rezept (mit Bildern) zum Downloaden befindet sich unten auf der Seite!)

Zubereitungszeit 15min.

Zutaten jeweils für 4 Personen:
60g Chorizo
2 rote Paprikaschoten
2 gelbe Paprikaschoten
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
2 Prisen Cayennepfeffer
500mL Gemüsebrühe
100mL Sahne
Currypulver
Tomatenmark

Zubereitung:
Die Paprika gründlich waschen, schälen und farblich getrennt in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und fein würfeln.
Die Chorizo klein schneiden und zwei gleich große Teile à 30g bilden.
In zwei Töpfen je 1 EL Olivenöl erhitzen, jeweils 30g der klein geschnittenen Chorizo anbraten. Anschließend heraus nehmen und die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin anschwitzen.
In den einen Topf die roten und in den anderen die gelben Paprikastückchen geben, kurz schmoren lassen. Beides würzen und weiter andünsten lassen. Mit jeweils 250mL der Gemüsebrühe angießen, aufkochen und 10min weiter köcheln lassen.
Das Gemüse in der Brühe mit einem Stabmixer pürieren. Je 50mL Sahne zum Verfeinern dazu geben. In die gelbe Suppe noch etwas Currypulver hinzu geben und in die rote Suppe etwas Tomatenmark.
Die Suppe parallel in Suppenteller füllen und von der gebratenen Chorizo darauf geben.

Wissenswertes rund um die Zutaten

Paprika und Chili
Im 15. Jahrhundert kam die Paprika erstmals mit Christoph Columbus nach Europa. Doch schon seit tausenden Jahren wurde sie in Mittel- und Südamerika angebaut. Denn die Paprika ist eine Pflanze, die das milde und warme Klima bevorzugt. Hierzulande kann sie nur im Treibhaus gedeihen. Daher werden die meisten Schoten importiert. Die als Schoten bezeichneten Früchte, sind – botanisch betrachtet – keine Schoten sondern hohle Beerenfrüchte.
Die Paprika gehört mit ihren über 30 Arten zur Familie der Nachtschattengewächse. Darunter fallen die Gattungen der Gemüse- und Gewürzpaprikasorten.
Ihre Gattung wird Capsicum genannt. Ein Gattungsname basierend auf dem Stoff Capsaicin, der für die Schärfe der Frucht verantwortlich ist. Capsaicin findet sich v.a. in den Samenkörnern und dem gelblich/weißen Innenleben. Durch entfernen dieser Bereiche lässt sich die Schärfe der Frucht regulieren.
Das Capsaicin wird im Übrigen auch zur Herstellung von medizinischen Wärmepflastern eingesetzt.
Heutige Zuchtformen der Gemüsepaprika enthalten kaum Capsaicin, während Peperoni fünfmal so scharf und Peperoncini etwa 50mal so scharf wie Gemüsepaprika sind.
Die Gemüsepaprika wartet in vier bekannten Farben auf: rot, orange, gelb und grün. Wobei die grüne Sorte die unreifste darstellt.
Die Gewürzpaprika zeichnet sich durch ihre Größe und Schärfe aus. Ihre vielen Sorten lassen sich durch die Schärfeeinheit: Scoville messen. Die derzeit schärfste Chili-Hybrid Sorte heißt Carolina Reaper (abgeleitet von englischen Grim Reaper = Sensenmann). Sie steht seit November 2013 im Guinness-Buch der Rekorde als schärfste Chili-Sorte der Welt. Ihr gemessener Höchst-Scoville-Wert liegt bei über 2,2 Mio. Scoville.

Hannas Küchentipps:
Erfahrungsgemäß sollten bei der Zubereitung von Chili-Schoten Handschuhe getragen werden. Nicht selten kommt es sonst zu einem schmerzhaften „Finger-Chili-Augenkontakt“ der höllisch brennt;
Wer Paprika des Öfteren roh genießt, nimmt wertvolles Vitamin C auf. Der Gehalt an Vitamin C ist um ein vielfaches größer als bei anderen Gemüsesorten und auch als der von den vermeintlich Vitamin C reichen Citrusfrüchten;
Für alle, die Paprika nicht gut vertragen, gibt es eine einfache Lösung: Paprika mit einem Gemüseschäler schälen. Dadurch können wir die Paprika leichter verdauen;
Paprika ausschließlich im Kühlschrank aufbewahren, dort halten sie sich am längsten frisch;
Ab und zu scharf zu essen hat gesundheitliche Vorteile. Die Schärfe tötet schädliche Darmkeime ab, regt das Herz-Kreislaufsystem und die Durchblutung an;
Chilis sind im getrockneten Zustand schärfer als im frischen;

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