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Frühlingssalat mit grünem Spargel, Erdbeeren und Blätterteigecken

Frühlingssalat mit grünem Spargel, Erdbeeren und Blätterteigecken (Rezept (mit Bildern) zum Downloaden befindet sich unten auf der Seite!)

Zubereitungszeit etwa 20min.

Zutaten für 4 Personen
4 Hände Pflücksalat
500g Erdbeeren
500g grünen Spargel
50g Parmesanhobel

Für das Dressing:
Ca. 7g Salz
Ca. 3g schwarzen Pfeffer aus der Mühle
Ca. 7g Zucker
Ca. 25mL Vers Jus
Ca. 10mL Crema di Balsamico
Ca. 40mL natives Olivenöl extra

Für die Blätterteigecken:
1 Chilischote
1 Paket frischen Blätterteig
30g Kürbiskerne
4 EL flüssigen Honig

Zubereitung:
Salat:

Den Pflücksalat waschen, selbst abgepackte, bereits vorgewaschene Salate unbedingt auch noch waschen.
Erdbeeren waschen und den grünen Strunk entfernen und in dünne Scheiben schneiden.
Den grünen Spargel gründlich waschen und putzen. Nur das untere, strohige Ende, abschneiden. Grüner Spargel braucht nicht geschält werden.
In einer beschichteten Pfanne den Spargel in etwas Olivenöl kross braten. Dazu entweder den Spargel als ganzes oder auch als Stücke braten.

Dressing:
Für die Vinaigrette nacheinander: Salz, Pfeffer, Zucker, Vers Jus und Crema di Balsamico in eine Schüssel füllen und während des Rührens das Olivenöl dazu geben.
Alle Zutaten mit einem Schneebesen luftig aufschlagen.
Dressing auf den Blattsalat geben und kurz vor dem Anrichten vermengen.

Blätterteigecken:
Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
In den kühlschrankkalten Blätterteig mit einer Gabel Löcher hinein stechen.
Honig in der Mikrowelle erwärmen.
Die Chilischote waschen, aufschneiden und je nach Geschmack Kerne entfernen. Kürbiskerne und Chilischote klein hacken. Beides mit dem warmen Honig verrühren und mit einem Pinsel auf dem Blätterteig verteilen.
Den Blätterteig in Dreiecke schneiden und diese dann von der langen Seite zur Dreiecksspitze hin aufrollen.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im Backofen für ca. 15 Minuten backen, bis diese hellbraun sind.

Anrichten:
Auf einen großen Teller den Salat mittig drapieren. Erdbeerscheiben und den gebratenen Spargel darüber geben. Mit Parmesanhobeln bestreuen.
Blätterteigecken zum Salat reichen.

Wissenswertes rund um die Zutaten

Spargel:
Spargel gehört zu der Familie der Stängel-/Sprossengemüse, ebenso wie Stangensellerie, Stielmus, Fenchel und Rhabarber.
Verzehrt werden beim Sprossengemüse, die Sprossen und auch die Stängel. Zu den Stängeln zählen beim Spargel die verzehrbaren Pflanzenteile – also das, was wir verzehren.
Unter allen Stängelgewächsen ist der Spargel mit Sicherheit das frühlingshafteste Gemüse. Zählt er doch ab Saisonbeginn zu unseren Lieblingsgemüsen. Mit seiner Saison wird in Deutschland der Frühling wahrhaftig auch kulinarisch eingeleitet. Die Spargelsaison erstreckt sich ab dem 24. April bis zum Johannistag am 24. Juni. Danach wird kein Spargel mehr gestochen.
So wird der Pflanze ein Jahr Zeit gegeben sich zu regenerieren. Dann kann der Spargel durchwachsen und den grünen Pflanzenbusch bilden. Ab dem 24. Juni sind es noch mindestens 100 Tage ohne Frost, eine Zeit, die die Pflanze braucht um genügend neue Sprossen für die kommende Saison zu bilden.

Die unterschiedlichen Spargelfarben, weiß, grün oder violett kommen daher, dass weißer Spargel, der aus der Erde ragt und durch die Sonne beschienen wird, sich grün verfärbt. Daher wächst weißer Spargel unter Folie, um die Verfärbung zu verhindern. Der Spargel wird grün, weil sich durch Sonnenlicht der Farbstoff Chlorophyll bildet.
Spargel sollte immer frisch verzehrt werden, darum lohnt es sich auf den heimischen Anbau zu warten. Die Frische des Spargels ist das wichtigste Qualitätskriterium, gefolgt von Länge und Breite der Spargelstange.
Um die Frische des Spargels eindeutig auszumachen, gibt es mehrere Prüfkriterien, die wir Verbraucher vor dem Kauf durchführen können:
Spargelstangen aneinander reiben, frische Stangen quietschen;
Das Spargelende verliert beim zusammendrücken Spargelsaft;
Die Spargelenden sehen nicht hohl, bräunlich, schimmelig, rissig oder angetrocknet aus;
Die Spargelspitzen sind fest verschlossen;
Spargel, dessen Enden schimmelig sind, dürfen nicht verzehrt werden, selbst wenn die schimmeligen Enden abgeschnitten werden. Schimmelige Enden kommen meist bei abgepackter Ware vor. Hier kann der Verbraucher nicht gut die Frische überprüfen. Daher empfehle ich losen Spargel zu kaufen, so erlebt man zuhause auch keine bösen Überraschungen.

Hannas Spargeltipps:
Spargel wird immer vom Kopfende nach unten hin geschält. Dabei ist darauf zu achten, den Kopf nicht zu schälen. Erst nach dem Schälen werden die unteren Enden abgeschnitten. Grüner Spargel ist nicht zu schälen, da wird nur ggf. das untere Ende geschält, bevor es abgeschnitten wird. Abgeschnitten wird nur der holzige Teil, bei dem das Küchenmesser nicht ohne Kraftaufwand durchgleiten kann.
Die abgeschnittenen Spargelenden sowie die geschälte Schale lassen sich wunderbar zum Ansetzen einer Spargelsuppe verwenden. Das verleiht der Suppe ein wunderbares Aroma.
Spargel lässt sich gut dünsten. Dabei bleibt das flüchtige Aroma besser im Spargel erhalten.
Je nach Spargeldicke beträgt die Kochzeit/Garzeit zwischen 10-15min. Gedünsteter Spargel braucht etwas länger.
Spargel lässt sich auch gut einfrieren. Dazu den Spargel säubern, nicht schälen oder blanchieren und getrocknete Stangen einfrieren. So hält sich der Spargel sechs bis acht Monate. Beim Zubereiten des eingefrorenen Spargels, diesen direkt kochen und nicht vorher auftauen lassen.

Download als pdf: Salat mit grünem Spargel und Blätterteigecken

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