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Bruschetta

Bruschetta (Rezept (mit Bildern) zum Downloaden befindet sich unten auf der Seite!)

Sommerliche Bruschetta Variationen

Zutaten für 4 Personen und alle 3 Bruschetta Variationen:
Natives Olivenöl Extra
1 bis 2 Ciabatta
Grobes Meersalz/Fleur de Sel nach Geschmack
Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Ein paar Zehen Knoblauch
3 große Fleischtomaten
Saft von 1 bis 2 Zitronen
3 Schalotten
Für das Tomaten-Avocado-Bruschetta mit Koriander:
Ein paar Blätter frischen Koriander
Eine reife Avocado
Zitronensaft
Für das Tomaten-Paprika-Bruschetta mit Thymian:
Frische Thymianzweige
4 Scheiben gegrillte Paprika (aus dem Glas)
Für das Tomaten-Pfifferling-Bruschetta mit Schnittlauch:
Frische Schnittlauchhalme
100g Pfifferlinge

Zubereitung aller Bruschetta:
Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Das Ciabatta in Scheiben schneiden und auf einem Gitterrost nebeneinander legen. Für rund 5 min. knusprig rösten.
Das Ciabatta etwas abkühlen lassen und direkt mit frischem Knoblauch einreiben. Danach mit ein paar Tropfen nativem Olivenöl Extra beträufeln.
Für die Bruschetta die Tomaten waschen, Strunk entfernen, Kerne und Fruchtfleisch entfernen und in kleine Würfel schneiden. Tomatenwürfel auf drei Schüsseln verteilen.
Die 3 Schalotten schälen und in sehr feine Würfel schneiden und ebenfalls auf die Schüsseln verteilen. Die Kräuter waschen und trocken schleudern.

Das Tomaten-Avocado-Bruschetta mit Koriander:
Korianderblätter fein hacken und in eine der Schüsseln geben.
Avocado halbieren, Hälften gegeneinander drehen und voneinander lösen. Mit einem spitzen Messer unter die Schale gehen und diese vorsichtig abziehen. Die Avocadohälften in kleine Würfel schneiden und in das Schälchen füllen. Mit Fleur de Sel, schwarzem Pfeffer aus der Mühle würzen und den Saft einer halben Zitrone dazugeben, damit die Avocado nicht braun wird. Umrühren und etwas ziehen lassen.

Das Tomaten-Paprika-Bruschetta mit Thymian:
Thymianblätter abzupfen und in das 2. Schälchen geben. Die gegrillten Paprikahälften in kleine Würfel schneiden und in die Schale füllen. Mit Fleur de Sel, schwarzem Pfeffer aus der Mühle würzen, etwas Zitronensaft hinzugeben und nach dem verrühren der Zutaten etwas ziehen lassen.

Das Tomaten-Pfifferling-Bruschetta mit Schnittlauch:
Pfifferlinge putzen, in kleine Stücke schneiden und in einer Pfanne mit etwas Olivenöl anbraten, solange bis sie kein Wasser mehr abgeben. Im Anschluss etwas erkalten lassen. Schnittlauch mit einer Schere in kleine Röllchen schneiden und zu den Tomatenwürfeln geben. Pfifferlinge untermischen, mit Fleur de Sel, schwarzem Pfeffer aus der Mühle würzen und etwas Zitronensaft dazugeben. Nach dem Verrühren wieder etwas ziehen lassen.

Finish:
Bruschetta-Variationen auf die Röstbrote verteilen und auf einem Teller dekorativ anrichten.

Wissenswertes rund um die Zutaten

Bruschetta:
Das Wort Bruschetta stammt von den italienischen Worten „pane bruscato“ (geröstetes Brot). Es handelt sich um ein italienisches Rezept bei dem die gerösteten Weißbrotscheiben klassischer Weise mit gewürzten Tomatenstückchen belegt werden. Aus der Not geboren handelte es sich dabei um ein Arme-Leute-Essen für italienische Feldarbeiter. Heute ist es doch von dem gemischten Antipastiteller beim guten Italiener nicht mehr wegzudenken.
In Italien gibt es keine einheitliche Küche für das ganze Land, sondern Küchen, die von Region zu Region verschieden sind. Daher zeichnen sich bei der Verwendung der Zutaten regionale Unterschiede ab: In den Gegenden um Neapel und die Toskana wird der bekannte Tomaten-Basilikum-Knoblauch-Mix verzehrt. In den Abruzzen verzehrt der Italiener Bruschetta auch gerne mit Schinkenwürfeln. In Kalabrien wird das Bruschetta auch „fedda ruscia“ genannt (geröstete Scheibe Brot), die dann mit Paprika und Oregano verzehrt wird. Aber, wie unser Rezept hier beispielhaft zeigt, sind der Phantasie und dem Geschmack keine Grenzen gesetzt.

Tomaten:
Tomaten gehören zu der Familie der Fruchtgemüse. Denn die Tomate ist die Frucht der einjährigen Pflanze. Bei den Deutschen zählen Tomaten zu den beliebtesten Gemüsesorten. Für den deutschen Bedarf reicht der heimische Anbau nicht mehr aus, denn pro Jahr verspeisen die Deutschen rund 16kg Tomaten pro Kopf. Im Einzelhandel werden zunehmend verschiedene Tomatensorten verkauft. Grundsätzlich gibt es fünf Tomatentypen:
Fleischtomaten, Kirschtomaten (u.a. die Cocktailtomaten), runde Tomaten (die bekanntesten), Strauchtomaten und Flaschentomaten (oder auch Eiertomaten). Neuerdings werden auch gelbe, schwarze, rosa oder gestreifte Tomaten angeboten. Alle sehen sehr dekorativ aus und jede für sich ist anders intensiv im Geschmack. Diesen intensiven Geschmack bekommen sie nur, wenn die Tomaten unter Freilandbedingungen mit viel Sonnenlicht und Wärme gedeihen. Treibhaustomaten schmecken fad und wenig intensiv nach Tomate. Botanisch gesehen gehören Tomaten zu der Familie der Nachtschattengewächse. Durch ihren Gehalt an Solanin ist von dem Verzehr unreifer, grüner Tomaten sowie dem Verzehr des Strunks abzuraten. Solanin ist wie Nikotin, Heroin oder Coffein ein Alkaloid und führt im menschlichen Organismus zu pharmakologischen Wirkungen.
Gut zu wissen: Tomaten nicht im Kühlschrank lagern, da dort das Aroma geschädigt wird. Besser bei 12-18°C lagern. Tomaten mit noch grünen Stellen an einem sonnigen Plätzchen nachreifen lassen.

Download als pdf: Bruschetta

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